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Workshop Logistik 4FLOW

Workshop Logistik 4FLOW
Autor:

Andreas Nowak

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Datum: 17.11.2011
4flow

Am Donnerstag den 17. November 2011 hatten 16 Mitglieder der Lean Hochschulgruppe das Vergnügen am Workshop, welcher von zwei Beratern der 4Flow AG durchgeführt wurde, teil zu nehmen.


Der Workshop zum Thema Lean Logistics weckte bei den neugierigen Teilnehmern das Interesse und warf speziell die Frage auf wie Lean-Prinzipien im Logistikbereich angewendet und umgesetzt werden. Ebenfalls von großem Interesse war natürlich das Herangehen und die Problemlösung im Berateralltag der 4Flow Consulting. Die Berater Herr Blank und Herr Bergner waren ebenfalls sehr an unseren Kenntnissen, Erfahrungen und Erwartungen interessiert, die wir vorab in einer Vorstellungsrunde kundtun durften.


Schließlich begann der Workshop, welcher mit einer Firmenpräsentation eingeleitet wurde. Bevor es zur eigentlichen Thematik überging wurde uns ein interessanter Einblick in einige Projekte gegeben, welche von 4Flow Consulting durchgeführt wurden. Von großem Mehrwert waren hier die persönlichen Erfahrungen der Berater. Anschließend folgte ein Theorieteil, welcher neben den wesentlichen Grundprinzipien von Lean und Logistik fokussiert auf die Materialbereitstellung in der Logistik einging. Dieser war Teil der folgenden Case Study, wodurch die Teilnehmer auf die folgende Problemstellung aufmerksam gemacht wurden und auch im Späteren auf vorgestellte Hilfsmittel und Herangehensweisen zurückgreifen konnten.

Nach einer kleinen Pause wurden zunächst vier Teams gebildet und die Case Study vorgestellt. Wie bereits erwähnt handelte es sich um ein Materialbereitstellungsproblem in Anlehnung an die Automobilindustrie, für welche das benötigte Material reibungslos an die Montagelinie bereitgestellt werden sollte. Die Case Study teilte sich in zwei Blöcke und wurde einfach und verständlich von den Beratern vorgestellt, so dass die Teams direkt mit der Bearbeitung starten konnten. Der erste Teil, welcher sich auf Zahlen und Fakten wie dem Produktionsprogramm und die benötigten Materialen bezog, ließ in seinem Ergebnis keine Diskussion zu und wurde auch von allen Gruppen erfolgreich bearbeitet. Vor Beginn des zweiten Teils bekamen wir weiteren fachlichen Input und wurden speziell darauf hingewiesen, dass der Kunde im Fokus steht und wir auch mal „out of the box“ denken sollen. An den entsprechenden Stellen waren strikte Restriktionen wie bspw. die Verbaureihenfolge der Materialien vorgegeben. An anderen Stellen wurden gezielt Freiheiten gelassen. Dies führte dazu, dass es zu sehr unterschiedlichen und auch kreativen Lösungen kam. Die Teilnehmer konnten hier bereits ihr gesammeltes Wissen und ihre Erfahrungen einbringen aber auch innovative Lösungsansätze generieren. Anschließend wurden die Lösungen der jeweiligen Teams vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Angenehm war das positive Feedback der Berater, welche in unseren Lösungen erkannt haben, dass sich die Teilnehmer bereits fundierte Kenntnisse angeeignet hatten. Eine wesentliche Erkenntnis, welche von den Teilnehmern mitgenommen worden war, beinhaltet, dass es nicht „die optimale Lösung“ gibt, sondern eine bestmögliche für den Kunden.

Sehr angenehm war die Tatsache, dass die Berater stehst für jegliche Art von Fragen zur Verfügung standen. Darüber hinaus brachten sich diese in unsere individuellen Fragestellungen ein, da sich die Lösungen in unterschiedlichste Richtungen bewegten. Es entstand schon von Beginn an eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre, was ein Verdienst der Berater war und in ihrer Durchführung des Workshops lag.

Eine anschließende Feedbackrunde leitete das Ende des Workshops ein, welcher dann gemeinsam bei einem Bierchen beendet wurde.

An dieser Stelle möchte sich die gesamte Hochschulgruppe für den interessanten und lehrreichen Workshop bei den Herren Blank und Bergner, sowie für deren Engagement bedanken.